Über KleinKram

„KleinKram“ entstand im Herbst 2015 aus der Idee von Katharina Höttinger, die kreativen Künste von Karoline Kiss gemeinsam umzusetzen. Ein Jahr und viele Zeichnungsentwürfe später, war die KleinKram OG ins Leben gerufen. Dabei ergab sich die Schreibweise „KleinKram“ aus beiden Vornamen, die mit „K“ beginnen: „Karoline“ und „Katharina“.

Die „Stadtameise“ war das erste Produkt, gemacht für Eltern, die eben ständig den „Kram“ ihrer „Kleinen“ dabei haben müssen, sowie für alle lieben Menschen, die ihren „Kleinkram“ gerne bei sich tragen möchten. Es folgte eine stetige Sortimentserweiterung mit Produkten aus den gleichen Stoffdesigns, die bereits die „Stadtameise“ beliebt gemacht haben.

Im April 2018 entschieden sich Karoline und Katharina auf neue Art zusammenzuarbeiten. Karoline steht weiterhin mit graphischem Können zur Seite, während Katharina die Zukunft von KleinKram e.U. gestaltet.

Katharina Höttinger

„If you think you can, you can.
If you think you can’t, you can’t“

Was bedeutet KleinKram für mich?

KleinKram gibt mir die Möglichkeit meine Träume zu verwirklichen: Die Liebe zur Ferne und den Austausch mit anderen Kulturen zu leben, mit den Produkten von KleinKram Freude in die Welt bringen, sowie meine eigene wachsende Kreativität zu wecken.   

Karoline Kiss

 

 

„Der Mensch wächst an seinen Aufgaben!“

Was bedeutet die Zusammenarbeit mit KleinKram für mich?

Ich bin gerade dabei, meinen Lebenstraum zu verwirklichen, den ich schon ansatzweise mit 14 hatte: Kreativ zu arbeiten. Einige Jahre, zwei Kinder und etliche nächtliche Stunden an der Nähmaschine später, haben Katharina und ich 2015 diesen Schritt gewagt! Mit KleinKram bin ich meinem Traum noch ein riesiges Stück nähergekommen: selbstständig zu arbeiten und meine eigenen Designs zu machen!

Wie alles kam …

Katharina:

„Zu meinen größten Leidenschaften gehört das Reisen, denn fremde Kulturen lassen mich eintauchen in ein unbekanntes, aufregendes Leben. Zu Indien habe ich eine besondere Verbundenheit. Die Einladung meines indischen Studienfreundes Varun seine Familie in Delhi zu besuchen, brachte mich 2005 zum ersten Mal nach Indien. Ich habe mich sofort wohl gefühlt im Land der endlosen Vielfalt und bin seitdem regelmäßig in Indien. Bei meinem letzten Besuch im April 2015 hatte ich eine sehr berührende Begegnung mit drei Indischen Frauen die mich veranlasste nachzudenken, wie ich einen Beitrag in einer Gesellschaft leisten könnte, die um vieles herausfordernder ist als mein Alltag.

Als ich später am selben Tag mit meiner Freundin Katka bei gerösteten Cashews und Kokoswasser in einem duftenden Garten in Südindien die Möglichkeiten durchdachte, war es plötzlich klar: Meine liebe Freundin Karoline ist wunderbar kreativ und mein guter indischer Freund Varun vermittelt Produktionsbetriebe für ausländische Unternehmen. Ich machte gleich vor Ort einen Anruf nach Delhi und schickte Karoline ein sms. Varun und Karoline waren anfangs verhalten aber neugierig und so entwickelte sich schrittweise die Idee, Karolines Designs in Indien auf sozial und ökologisch nachhaltige Weise produzieren zu lassen. In den folgenden Monaten überschwemmte uns die aus Indien bekannte endlose Vielfalt in Form einer unendlich scheinenden Anzahl an Entscheidungen. Wir hatten viel Hilfe und Unterstützung, ohne die wir die Umsetzung unserer Idee nicht geschafft hätten. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten die sich uns geboten haben, für die Menschen die an uns glauben und hoffe, den ursprünglichen Gedanken – nämlich einen Beitrag in einer Gesellschaft mit großen Herausforderungen leisten zu können – weiterführen zu können.“

 

Karoline:

„2009 habe ich das Nähen für mich entdeckt und angefangen, zuerst einfache Patchwork-Pölster, Puppen und später Taschen nach fertigen Schnitten zu nähen. Als sich dann mein Sohn ankündigte, machte die Näherei endlich „Sinn“: Baby-Ausstattungen wurden genäht!

Eine Bekannte mit gleichaltrigem Sohn bat mich, für sie ein Necessaire zu nähen, in das man Windeln für kurze Wege packen konnte. In mehreren Nächten nähte ich also ein erstes Necessaire mit dem Zusatznutzen, dass man es auch auf einem Kinderwagen fixieren konnte. Es erwies sich als sehr praktikabel, also verbesserte und vergrößerte ich meinen Entwurf in mehreren Schritten und nähte ein Exemplar für meinen eigenen Bedarf sowie für die Geburt der Tochter einer lieben Freundin. Das ist nun vier Jahre her. Die einstige Wickeltasche wird vom hübschen Mädchen heute gerne mit eigenen Schätzen (umgangssprachlich: „Kleinkram“) befüllt und sie hat offensichtlich Spaß damit!

Das zu sehen hat mich überzeugt, meine Wickeltasche einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Katharinas Idee, ein Unternehmen zu gründen, kam daher genau zum richtigen Zeitpunkt. Also haben wir uns zusammengesetzt, den Entwurf verbessert, getüftelt, nochmals verbessert, nochmals getüftelt bis wir mehrere Prototypen kreieren konnten. Dann kam in mir der Wunsch hoch, auch die Stoff-Designs selbst zu gestalten. Nächtelang habe ich gezeichnet und verworfen, nochmals gezeichnet, nochmals verworfen, weiter verbessert, wir haben zusammen Farben und Materialien ausgewählt und unser erstes Produkt, die „Stadtameise“ ins Leben gerufen. Somit bin ich am besten Weg meinen Lebenstraum zu verwirklichen, nämlich kreativ zu arbeiten!“